Was ist ein „Call-to-Action“ und was es zu beachten gilt

Was ist ein “Call-to-Action” und was es zu beachten gilt

In diesem Artikel lernst du, was ein „Call-to-Action“ (CTA) ist und wie du diesen effektiv auf deiner Webseite/Blog oder E-Mail-Newsletter einsetzen kannst.

Zudem stelle ich dir Online-Tools vor, mit denen du sehr schnell ansprechende CTAs erstellst.

Was ist ein „Call-to-Action“?

Ein „Call-to-Action“ – frei ins Deutsche übersetzt „Handlungsaufforderung“ – ist ein Button oder auch ein Link, den du z. B. auf deiner Webseite platzierst, um Besucher zu einer bestimmten Handlung aufzufordern.

Er kann zum Beispiel eingesetzt werden, um einen Besucher zum Ausfüllen und Absenden eines Formulars aufzufordern und hierüber die E-Mail-Adresse des Besuchers zu erhalten.

Auch ein Link in einem Artikel ist ein CTA, der den Besucher zu einem weiterführenden Artikel oder einem wertvollen Angebot leitet, für das er sich interessiert.

CTAs können für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden, z. B. um Leads zu generieren.

Hier einige Möglichkeiten eines „Lead-Magnets“:

  • Download eines kostenlosen E-Books
  • Erhalt einer kostenlosen Mitgliedschaft
  • Anfordern einer kostenlosen Beratung/Analyse

Regeln für das Erstellen von CTAs:

  • optisch auffallen und zum Klicken anregen
  • mit wenigen Worten beschreiben, was den Besucher nach dem Klick erwartet (5 Wörter sind ideal)
  • aktionsorientiert sein und ein Verb enthalten, etwa „downloaden“ oder „anmelden“
  • an einer leicht auffindbaren Stelle der Webseite platziert sein
  • in einer kontrastreichen Farbe gestaltet sein, die zum Farbschema der Webseite passt
  • groß genug sein, damit er einfach erkennbar ist, wobei er aber nicht aufdringlich wirken darf
  • einfach und unmissverständlich sein – prüfe, ob der CTA tatsächlich das beschreibt, was der Nutzer nach dem Klick erhält.

Platzierung von CTAs

Besucher scannen eine Webseite nach dem so genannten F-Schema. Platziere daher den CTA, wenn möglich, im sichtbaren Bereich (above the fold).


Quelle: Eye Tracking Studie von Jakob Nielsen

Beachte:

Ob der Besucher eine Webseite bis zum Ende durchscrollt, richtet sich nach dem geweckten Interesse. Natürlich besteht kein Grund, jeden CTA in den oberen Bereich zu quetschen.

Aber du solltest dir dessen bewusst sein, dass nicht jeder Besucher bis zum Ende der Seite gelangt. Insofern kann auch der Einsatz mehrerer CTAs auf der Webseite, z. B. in der Mitte und am Ende der Seite, erfolgen. Ich empfehle, nicht mehr als drei zu verwenden.

Es gibt noch ein weiteres Muster, das so genannte Z-Muster (www.t3n.de/news/z-pattern-muster-psychologie-web-526096), mit dem Webseiten vom Nutzer ebenfalls erfasst werden.

Die nachfolgende Grafik zeigt dir, wo man nach dem Z-Schema den CTA platzieren sollte.

Z Schema

Bild-Quelle: tutsplus.com

Nützliche Tools zum Erstellen von CTA Buttons

  • buttonoptimizer.com
  • Mit diesem genialen Online Generator erstellst du sehr schnell ansprechende Buttons. Es gibt sehr viele Funktionen – nutze die Icons-Suche und gib z.B. arrow ein und füge einen Pfeil deiner Wahl zum Button hinzu. Splittest haben gezeigt das so ein kleiner Pfeil die Conversion-Rate erhöht. Der erstellte Button lässt sich als PNG-Grafik laden oder als CSS Code zum einbinden in deine Stylesheet-Datei.

  • dabuttonfactory.com
  • Ähnlich dem Buttonoptimizer mit ebenfalls vielen Einstellungs-Möglichkeiten. Probier einfach mal alle Funktionen aus!

CTAs existieren in verschiedensten Formen und Größen

Für jede Handlung, die ein Besucher ausführen soll, gibt es natürlich auch unterschiedliche CTAs, die jeweils besonders geeignet sind, um die gewünschte Handlung des Besuchers zu erreichen.

1. CTAs zum Generieren von Leads

Ziel ist es hier, den Webseiten-Besucher in einen Lead umzuwandeln. Dies erfolgt meist mit der Eintragung seiner Kontaktdaten (E-Mail-Adresse) in ein Formular auf einer Landingpage.
Hier folgt ein Beispiel für einen solchen CTA:

2. Social-Sharing-CTAs

Social Sharing Buttons sind eine effektive und einfache Möglichkeit den Leser aufzufordern deine Artikel in sozialen Netzen zu verbreiten.

3. E-Commerce-CTAs

5. Service-Anforderungen-CTAs


Hier die Webseite anschauen >

Fazit:

Wer eine Website betreibt und Besucher zu Kunden machen möchte, kommt um den Einsatz effektiver CTAs nicht herum.

Selbst ein hoher Traffic nützt nichts, wenn die Besucher die Webseite wieder verlassen, ohne eine Aktion ausgeführt zu haben.

Ziel ist es daher, den Besucher zu einer Handlung zu bewegen. Selbst wenn der Nutzer z. B. „nur“ einen Share-Button anklickt und den Inhalt teilt, ist dies noch immer besser als überhaupt keine Aktion.

Daher ist der Einsatz effektiver CTAs unabdingbar und entscheidend für den Erfolg.

Welche Erfahrung hast du gemacht? Setzt du bereits CTAs ein?

Artikelbild © Depositphotos.com / mayrum2

Über den Autor

Holger Freier ist ein digital Native seit einigen Jahren. Seine Leidenschaft gilt dem Social Media - und Affiliate Marketing.

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