Analysieren von Kampagnen – Facebook Anzeigen für Beginner (Teil 6)

Analysieren von Kampagnen

Geschafft – die erste Anzeige ist erstellt!

Egal wie gut wir eine Anzeige finden und wie viel Zeit wir in die Auswahl der Zielgruppe investiert haben, so kommen wir doch an einer regelmäßigen Kontrolle, wie die Anzeige läuft, nicht vorbei.

Eine Anzeige aufzusetzen und anschließend einfach laufen zu lassen wird zu keinen großen Erfolgen führen. Dies ist auch einer der Gründe, warum häufig die Meinung geäußert wird, dass Facebook-Anzeigen nichts bringen.

Überprüfe regelmäßig deine Anzeigen

Die Analyse der Performance sowie die Optimierung ist eine stetige Aufgabe und unabdingbar, wenn man mit Facebook-Marketing erfolgreich sein will.

Facebook bietet uns Marketern jedoch hilfreiche Möglichkeiten zu einer solchen Auswertung und Optimierung.

Bereits mit der Auswahl von bis zu sechs Anzeigenfotos kann man schon nach einigen Tagen erkennen, welche Anzeige die höchste Klickrate bzw. Interaktion erzielt.

Nachfolgend eine Übersicht mit den wichtigsten Daten von Facebook-Kampagnen.

Geh dazu auf den Werbeanzeigenmanager, dort wird dir diese Übersicht angezeigt, die zu Beginn bei dir noch leer sein wird.

Bei Kampagne A siehst du unter „Kosten“ den Betrag für einen Webseitenklick. Mit dieser Kampagne wurde eine externe Webseite beworben.

Bei Kampagne B steht unter dem Betrag „Pro ‚Gefällt mir‘-Angabe für die Seite„. Hierbei handelte es sich um eine Anzeige mit dem Ziel, mehr Likes für eine Facebook-Seite zu erzielen. Es wird also stets die Gesamtzahl der Aktionen und der bezahlte Preis für eine Aktion angezeigt.

In der rechten Spalte lässt sich der zu analysierende Zeitraum auswählen.

Wir befinden uns hier auf Kampagnen-Ebene. Mit einem Klick in der linken Spalte gelangen wir zur Anzeigen-Set-Ebene.

Anzeigen-Set Ebene

Wie du sehen kannst, ist diese Seite recht einfach zu verstehen.

Im oberen Bereich werden die wichtigsten Informationen der Kampagne angezeigt: wie viel du bereits ausgegeben hast, wie viele Aktionen (Klicks, Conversions, Likes etc.) die Kampagne generierte, die durchschnittlichen Kosten und die Frequenz.

Der Wert „Frequenz“ wird oft übersehen, was aber ein großer Fehler ist. Die Häufigkeit der Kampagne ist eine der wichtigsten Kennzahlen, die überwacht werden sollten.

Dieser Wert gibt an, wie viele Male ein eindeutiger Benutzer deine Anzeige gesehen hat.

Angenommen, dieser Wert erreicht 15, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Nutzer, die Interesse an deinem Produkt zeigen, die Anzeige bereits geklickt haben.

Uninteressierte werden hingegen langsam genervt sein, permanent diese Anzeige zu sehen.

Letztendlich steigen nur die Kosten der Kampagne und deren Ergebnisse werden stark zurückgehen.

Die Grafik darunter zeigt den Verlauf der Aktionen der Kampagne im gewählten Zeitraum. Weiter unten werden dann die Anzeigen-Sets bzw. Anzeigen mit ihrer Performance dargestellt.

Wenn du Splittest-Anzeigen erstellt hast, z. B. mehrere Fotos für eine Anzeige nutzt oder verschiedene Zielgruppen festgelegt hast, so werden dir hier die jeweiligen Anzeigen mit den Daten Klickrate, Kosten je Klick/Aktion etc. angezeigt.

Anzeigen mit geringer Performance sollten deaktiviert werden.

Budget nicht zu gering festlegen

Wähle daher beim Start der Kampagne kein zu geringes Budget, da es sonst lange dauern kann, bis aussagekräftige Zahlen vorliegen. Besser ist es, schnell zu verwertbaren Daten zu gelangen, um Optimierungen durchzuführen.

Etwa einmal wöchentlich solltest du die Kampagnen analysieren und Änderungen vornehmen. Es ergibt keinen Sinn und kostet unnötig Zeit und Geld, hier erst nach einem Monat aktiv zu werden.

Für die Auswertung gibt es natürlich auch kostenpflichtige professionelle Tools.

Mach dich vertraut mit dem Werbeanzeigenmanager

Lerne aber erst einmal den Umgang mit dem Werbeanzeigenmanager und schau dir die verwertbaren Daten an. Du findest auch eine Kurzbeschreibung unter dem kleinen Fragezeichen sowie eine ausführliche Informationen im Facebook-Hilfebereich.

Für Einsteiger ist zu Beginn alles sehr verworren. Es braucht Zeit, um die Möglichkeiten, die Facebook uns Werbetreibenden bietet, genau kennenzulernen.

Hat man jedoch einige Erfahrungen gesammelt, so ist Facebook-Marketing ein mächtiges Mittel zum Steigern der Reichweite sowie zur Kundengewinnung.

Facebook arbeitet ständig an neuen und besseren Möglichkeiten für Werbetreibende.

Wir dürfen deshalb gespannt sein, was die Zukunft in Sachen Facebook-Marketing noch bringen wird.

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Weitere Teile dieser Serie:

  1. Einführung
  2. Übersicht über Anzeigenziele und Werbeformate
  3. Einrichtung: Kontoinformationen & Zahlungsmethoden
  4. Erstellung von Kampagnen
  5. Custom Audience und Kampagnen-Budget
  6. Auswertung der Anzeigen Ergebnisse
  7. 15 Tipps für die Optimierung von Anzeigen

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Über den Autor

Holger Freier ist ein digital Native seit einigen Jahren. Seine Leidenschaft gilt dem Social Media - und Affiliate Marketing.

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